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LED-Straßenbeleuchtung // Positives Fazit nach einem Jahr

Die Umstellung auf eine energieeinsparende LED-Straßenbeleuchtung in Gengenbach ist ein weiterer Beitrag für das Gelingen der Energiewende vor Ort. Denn Energiewende bedeutet eben auch, Strom einzusparen und effizienter mit Energie umzugehen. Ein konsequenter Schritt war deshalb, die Umstellung von insgesamt 1.242 Natrium- und Quecksilberdampflampen auf LED.

Gut ein Jahr später präsentierte Tom Gißler, Leiter Technische Dienste Strom, dem Gemeinderat und den drei Ortschaftsräten sowie auch der Bürgerschaft die guten Ergebnisse der Umstellung. Diese erfolgte in der Kernstadt von Januar bis April 2016 und in den Ortschaften von Dezember 2016 bis Anfang März 2017. Auf Grundlage der Abrechnungsdaten der letzten fünf Jahre erläuterte Tom Gißler die Einsparungen. Der Stromverbrauch lag im Jahr 2014 noch bei rund 480.000 kWh und sank in 2017 nach der kompletten Umstellung um ca. 60 % auf rund 195.000 kWh. Der CO2-Ausstoß reduzierte sich dadurch um 150 Tonnen.

Die Stadtwerke setzen auf die Langlebigkeit der LED-Straßenbeleuchtung, denn die neuen Leuchten haben eine Lebensdauer von zirka 100.000 Stunden. Bei einer Einschaltdauer von rund 4.000 Stunden pro Jahr geht Tom Gißler von einer Lebensdauer von 20 Jahren aus.

Die Umrüstung kostete die Stadt rund 565.000 Euro, nach Abzug der Förderung in Höhe von rund 107.00 Euro. Gengenbach muss aber rund 69.000 Euro weniger für Energie- und Betriebskosten ausgeben. Damit wird sich die LED-Investition in rund acht Jahren amortisieren.

Gengenbach erstrahlt also im modernen LED-Licht und die Atmosphäre der historischen Altstadt mit ihren Fachwerkhäusern wird dennoch anmutig unterstrichen.